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Mrz 02

Haben Sie eine Patientenverfügung?

Am 1. Januar wurde ich morgens zeitig wach. Ich will aufstehen und stelle fest, dass mein linkes Knie angeschwollen ist. Da Feiertag war, konnte ich erst am nächsten Tag zum Arzt gehen. Ich ging zum Hausarzt. Mein Hausarzt schickte mich weiter zum Orthopäden. Nach mehreren Untersuchungen stand fest, dass der Meniskus gerissen war. So war es klar, dass operiert werden musste. Ein Operationstermin wurde festgesetzt und die Termine mit der Anästhesie und dem Operateur. Bei dem Termin mit dem Anästhesisten wurde ich überrascht. Sagte er mir doch, dass die OP in Vollnarkose gemacht würde. Damit hatte ich nicht gerechnet, wollte ich doch sehen, wie mein Knie bei der vierten OP und vor allem danach innen aussah.
Ich wurde Anfang Februar operiert. Da es eine ambulante Operation war, war ich abends wieder zu Hause. Anderntags ging es mir nicht schlecht und ich konnte ein wenig arbeiten. Genauso am darauf folgenden Tag. Mir ging es nicht schlecht. Nur, nachdem ich mir morgens die Antitrombosespritze gegeben hatte, fiel ich um.
Es wurde ein Krankenwagen gerufen und als ich wieder zu mir kam fragte der Krankenpfleger als erstes: „Wie ist ihr Name?“ und seine nächste Frage war: „Haben Sie eine Patientenverfügung?“ Ich verneinte.
Ich wurde dann in ein Krankenhaus gefahren. Im Krankenhaus angekommen, kam die Diensthabende Ärztin auf mich zu und fragte mich: „Haben Sie eine Patientenverfügung?“ Ich verneinte abermals. Nach den ersten Untersuchungen kam ich dann auf die Station. Nach einer Zeit auf der Station kam eine Krankenschwester. Sie hatte meine Akte in der Hand. Sie fragt nach mir. Ich gab mich zu erkennen und schon kam die nächste Frage: „Haben Sie eine Patientenverfügung?“
Warum erzähle ich Ihnen das?
Im Nachhinein kam es mir komisch vor, dass der Anästhesist, der mich in Narkose versetzte, nicht nach einer Patientenverfügung fragte. Hier hätte es ja sein können, dass ich aus der Narkose nicht mehr aufgewacht wäre. Aber in den Fällen danach, war ich ja wieder bei vollem Bewusstsein als man mich ansprach und ich konnte mich über meine Wünsche äußern. Man konnte auch erkennen, dass ich ansonsten richtig fit bin und ich nicht gleich wieder absacken würde.
Worüber ich mich sehr gefreut habe, ist, dass beim Rettungsdienst und in den Krankenhäusern unbedingt auf eine Patientenverfügung wert gelegt wird. Aber leider scheint die Sensibilität der ambulant operierenden Ärzte noch nicht in diese Richtung zu gehen. Schade!
Oder war es eine Eintagsfliege in beide Richtungen? Welche Erfahrungen haben Sie?
Allgemeine Patientenverfügungen stellt Ihnen ihr Amtsgericht wie auch die Caritas und andere Wohlfahrtsverbände zur Verfügung. Die Beratung ist meist kostenlos!
Selbstverständlich berate ich Sie auch kostenlos!

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